Durchschnittlich schlafen Österreicher/innen sieben bis acht  Stunden täglich. Jedoch leiden laut einer Studie 50 Prozent an nicht erholsamen Schlaf.

Durchschnittlich sieben bis acht Stunden, an Arbeitstagen zwar etwas kürzer, dafür am Wochenende länger. Das zeigt eine Online Umfrage 2018, an der  1000 Leuten zwischen 18 und 65 teilnahmen. Außerdem meinten 38 Prozent dass sie tagsüber regelmäßig ein Nickerchen halten. Bei einer ähnlichen Studie 2007 waren es nur 23 Prozent. Im Vergleich zur alten Studie ist auch ein deutlicher Anstieg an Schlafproblemen aufzuweisen. So sprechen in der aktuellen Studie rund 30 Prozent von Schlafproblemen hingegen 2007  nur etwa 6 Prozent über solche klagten. Stefan Seidel vom Schlaflabor der Universitätsklinik für Neurologie der Med-Uni Wien am AKH erklärt dass man von Schlafstörungen spricht wenn man regelmäßig länger als 30 Minuten zum Einschlafen benötigt.  Mit 51 Prozent stieg außerdem die Durchschlafstörung deutlich, die Durchschlafstörung ist jene wenn man mehrmals in der Nacht aufwacht und herumwälzt. 2007 lag diese bei 27 Prozent. Der Experte erklärt dass meistens die innere Ruhe die Größte Problem Ursache ist. Grübeln, Problemwälzen und nicht runterkommen sind die häufigsten Ursachen, erst dann kommen Angst und Schmerz ins Spiel. Der Experte meint dass regelmäßiges unausgeschlafen nicht auf die leichte Schulkter genommen werden sollte. 50 Prozent der Betroffenen sind tagsüber in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt. Neben Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Gereiztheit kann das auch körperliche Beschwerden wie zum Beispiel Magendarmprobleme hervorrufen.

 

Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000076215275/studie-nur-die-haelfte-der-oesterreicher-schlaeft-gut